ISO 50003 – jetzt wird’s ernst:

Ab Oktober gilt die neue ISO 50003 (Energiemanagementsysteme – Anforderungen an Stellen, die Energiemanagementsysteme auditieren und zertifizieren). Die ISO 50003 gilt zwar nur für die Zertifizierungsstellen. Einige Anforderungen der Norm haben jedoch unmittelbar Auswirkungen auf die auditierten Unternehmen. Für bereits zertifizierte Unternehmen gelten die neuen Anforderungen erst ab der nächsten Rezertifizierung.

Die wesentlichen Änderungen lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Für die Auditdauer ist nicht mehr die Anzahl der Mitarbeiter entscheidend, sondern die Anzahl der Personen, die einen wesentlichen Einfluss auf das EnMS haben. Außerdem fließt die Komplexität des Energieeinsatzes stärker in die Festlegung der Auditdauer mit ein.
  • Künftig muss ein Nachweis über die kontinuierliche Verbesserung der energiebezogenen Leistung erbracht werden. Aussagefähigen Energiekennzahlen (EnPIs) und eine zum jeweiligen ENPi passende energetische Ausgangsbasis (EnBs) kommt eine zentrale Bedeutung zu. Dabei werden Informationen zum spezifischen Energieverbrauch in Bezug zu relevanten Einflussfaktoren wie Produktionszahlen gesetzt, was die Feststellung von Effizienzverbesserungen ermöglicht.

Für Unternehmen bedeutet dies, dass in Zukunft die Auditoren darauf bestehen werden, dass die Ziele und Aktionspläne konkrete Verbesserungsmaßnahmen enthalten und diese auch umgesetzt werden müssen. Arqum unterstützt Sie bei der Auswahl geeigneter ENPIs und der Erarbeitung aussagefähiger Maßnahmen zur Verbesserung der energiebezogenen Leistung.

Unser Schulungsangebot zu den neuen ISO 50001-Normen finden Sie hier.

Ansprechpartner bei Arqum: Dr. Uwe Götz