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Klimaschädlichkeit von Flugreisen

Die Emissionen bei Flugreisen sind enorm. Daher arbeiten auch die Hersteller von Flugzeugen an Verbesserungen.

Ein Vergleich durchschnittlicher Emissionen einzelner Verkehrsmittel im Personenverkehr in Deutschland zeigt dies deutlich:

 

 Treibhausgase[1]
Flugzeug284 g/Pkm[2]
Pkw152 g/Pkm[3]
Bahn  50 g/Pkm

[1] CO2, CH4 und N2O angegeben in CO2-Äquivalenten

[2] inkl. Nicht-CO2-Effekte

[3] bei einer Auslastung von 1,4 Personen / Pkw

Quelle: Emissionsdaten | Umweltbundesamt (TREMOD 6.21, 11/2021)

 

Der CO2-Ausstoß eines Flugzeugs ist nur ein Grund, warum Fliegen als klimaschädlich gilt. Bei der Verbrennung von Kerosin entstehen Substanzen wie Stickoxide, Aerosole und Wasserdampf, die zur Erderwärmung beitragen und reduziert werden müssen (1).

 

Nicht zuletzt durch das Kontaktverbot während des Corona-Lockdowns setzen viele Unternehmen vermehrt auf Videokonferenzen um Dienstreisen zu vermeiden. Dies sollte auch nach dem Ende der Pandemie die höchste Priorität haben.  Aber auch in Zukunft wird es sich nicht vermeiden lassen, das Flugzeug zu nutzen, wenn Bahn und Pkw als Alternativen ausscheiden. Daher sind Forschungen an alternativen Kraftstoffen und Antrieben für den Flugverkehr in den letzten Jahren enorm vorangetrieben worden. Bio-Kerosin zum Beispiel ist ein „[…]alternativer Treibstoff für Flugzeuge und basiert auf organischem Material wie hydrierten Pflanzenölen, ganzen Pflanzen, tierischem Fett oder Algen“. Oder das „Power-to-Liquid-Verfahren“, welches mittels der „Fischer-Tropsch-Synthese“ aus Sonne/Wind, Wasser und CO2 ein synthetisches Gas herstellt und zu Kerosin umwandelt (2).

 

Auch die Hersteller von Flugzeugen und Triebwerken arbeiten an Verbesserungen. Ob neue Triebwerke, höchste Treibstoffeffizienz oder Optimierung für neue Treibstoffe – die Hersteller haben ambitionierte Ziele: Rolls-Royce möchte nach eigenen Angaben ein elektrisches Antriebssystem für verschiedene fliegende Plattformen anbieten (3). Unter dem Begriff Advanced Air Mobility findet man bereits viele Innovationen wie Drohnen-Start-ups oder Air Taxi, die die Vision einer stau- und vor allem emissionsfreien Beförderung durch elektrische Antriebe bereits anbieten (4). Für große Verkehrsflugzeuge liegt der Einsatz von rein elektrischem Antrieb laut Aeroreport jedoch noch in ferner Zukunft (5).

 

Die Vermeidung und klimaschonende Gestaltung von (berufsbedingter) Mobilität muss somit weiter priorisiert werden. Arqum unterstützt Unternehmen bei der Erstellung einer Klimabilanz der Mobilität und der Entwicklung von klimaschonenden Mobilitätskonzepten.

 

Ansprechpartner bei Arqum: Maximilian Blaim

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