Energieauditpflicht 2019: Rechtzeitig die Weichen stellen!

>>>Energieauditpflicht 2019: Rechtzeitig die Weichen stellen!

In 2019/2020 steht für die meisten Unternehmen das zweite Energieaudit an. Die Durchführung des Energieaudits nach EDL-G war erstmals zum 05.12.2015 gesetzlich verpflichtend für alle nicht-KMU durchzuführen und ist alle vier Jahre zu wiederholen. Bei der Durchführung des zweiten Energieaudits sind einige Änderungen zu beachten.

So kann zum Beispiel die Anwendung der 90 %-Regel in einem Unternehmensverbund nun vereinfacht durchgeführt werden. Dies ermöglicht es Unternehmensgruppen, dass sie eventuell komplette Gesellschaften nicht betrachten müssen. Wird das Multi-Site-Verfahren angewendet, müssen beim zweiten Energieaudit andere Standorte betrachtet werden als im ersten Energieaudit.

Bei der Frist zur Umsetzung ist zu beachten, dass ein Unternehmen bei Nachfrage durch das BAFA jederzeit in der Lage sein muss, einen Bericht vorzulegen, der nicht älter als vier Jahre ist. Daher endet die Umsetzungsfrist des zweiten Energieaudits für jedes Unternehmen individuell vier Jahre nach dem Abschluss des ersten Energieaudits. Stichtag ist hier das jeweilige Abschlussdatum des vorangegangenen Energieaudits (Unterschrift auf dem Energieauditbericht).

Im letzten Energieaudit war die Zeit für die Durchführung des Energieaudits aufgrund der kurzen Zeitdauer zwischen Veröffentlichung des Gesetzes und der Frist zur Umsetzung des Energieaudits häufig sehr knapp. Dies hat in vielen Unternehmen hohen Zeitdruck erzeugt. Daher empfehlen wir Ihnen, möglichst früh die Durchführung des Energieaudits zu planen.

Um über die Änderungen zu informieren haben wir eine Webinarreihe mit folgenden Themen durchgeführt:

  1. Anforderungen an Wiederholungsaudits: Ergebnisse und Erfahrungen aus dem ersten Energieaudit, Anforderungen an das Wiederholungsaudit
  2. Multi-Site Verfahren: was ändert sich bei Wiederholungsaudits: Anforderungen bei der Anwendung des Multi-Site-Verfahrens im Wiederholungsaudit
  3. Anwendung der 90 %-Regel bei verbundenen Unternehmen und Partnerunternehmen: Was ist bei der Anwendung der 90 %-Regel zu beachten?

Die Unterlagen zu den Webinaren schicken wir Ihnen gerne zu – sprechen Sie uns an!

Ansprechpartner bei Arqum: Annika Rudolph, Lena Strauß

 
2018-05-22T08:44:57+00:00