Internationale Zusammenarbeit

Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit bieten sich verschiedene Möglichkeiten:

  • Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir innovative und förderfähige DeveloPPP-Projekte und setzen diese gemeinsam mit Ihnen vor Ort um
  • Im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative „Medium Grants“ führen wir Projekte mit lokalen Partnern in ODA-Zielländern durch, um so einen Beitrag zum Pariser Klimaschutzabkommen und dem Übereinkommen über die biologische Vielfalt zu leisten


DeveloPPP ist ein Förderprojekt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), das Maßnahmen von Unternehmen, die sich langfristig in Entwicklungs- und Schwellenländern engagieren, fördert. Ziel der Entwicklungspartnerschaften ist es einerseits, eine bestimmte Problemsituation im Zielland nachhaltig zu verbessern. Andererseits soll unternehmerisches Engagement, v.a. in mittelständischen Unternehmen, ermöglicht und ermutigt werden. Gefördert wird in Höhe von 100.000 € bis 2 Mio. € aus öffentlichen Mitteln, wobei das Unternehmen mindestens die Hälfte der Gesamtkosten durch Einbringung eines Eigenanteils übernimmt. Die Projekte werden in Kooperation mit einem öffentlichen Partner – der DEG (Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH) oder der GIZ (Deutsche Gesellschaft für International Zusammenarbeit) – im Auftrag der BMZ umgesetzt.

Neben finanziellen Mitteln stellt DeveloPPP auch fachliche Unterstützung zur Verfügung. Arqum unterstützt Sie von Anfang an bei der konzeptionellen Entwicklung des Konzepts, der Durchführung vor Ort bis hin zur Berichterstellung für die öffentlichen Auftraggeber.

Die Entwicklungspartnerschaften können in den unterschiedlichsten Branchen und Themen angesiedelt sein. Themenschwerpunkte der Projektförderung sind u.a. die Pilotierung innovativer Technologien, die Ausbildung von lokalen Fachkräften, die Sicherung von Wertschöpfungsketten sowie die Verbesserung von Öko- und Sozialstandards in Produktionsbetrieben.

Möglicher Projektaufbau:

Die Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) ist ein Förderprojekt des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), das seit 2008 auf Beschluss des deutschen Bundestages Klima- und Biodiversitätsprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern ermöglicht. Die Initiative leistet einen wichtigen Beitrag zur Klimafinanzierung im Rahmen der Finanzierungszusagen Deutschlands für die UN-Klimarahmenkonvention und die Biodiversitätskonvention. Über das Format IKI Medium Grants werden unter anderem Modellprojekte, Formate zum Wissensaustausch sowie zum Kapazitätsaufbau und -ausbau in den Zielländern gefördert.

Die Projekte sollen eine klimafreundliche und biodiversitätserhaltende Gesellschaft fördern. Ziel ist es, die besten Lösungen im Klima- und Biodiversitätsschutz zu finden, Potential in den Zielländern zu fördern sowie lokalpolitische Rahmenbedingungen zu verbessern. Dadurch werden neben dem Schutz von Klima und biologischer Vielfalt zudem positive Nebeneffekte erzielt, wie beispielsweise verbesserte Lebensverhältnisse in den Partnerländern. 

Pro Projekt kann hierbei ein Förderbetrag zwischen 300.000 EUR und max. 800.000 EUR über einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren gewährt werden.Die IKI fördert Projekte in den folgenden Bereichen:

  • Minderung von Treibhausgasen
  • Anpassung an die Folgen des Klimawandels
  • Erhalt natürlicher Kohlenstoffsenken, mit Schwerpunkt auf Reduktion von Emissionen aus Entwaldung und Walddegradierung (REDD+)
  • Schutz der biologischen Vielfalt

Gefördert werden zivilgesellschaftliche Organisationen (Stiftungen, Verbände, Vereine, Gewerkschaften), Lehrstühle und Institute staatlicher und nichtstaatlicher Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Think Tanks sowie gemeinnützige Unternehmen mit Hauptsitz und Geschäftstätigkeit in Deutschland.

Möglicher Projektaufbau: