Making value chains more sustainable

>>>Making value chains more sustainable

Making value chains more sustainable – Continental und Arqum schließen gemeinsames Projekt mit mexikanischen Lieferanten mit großem Erfolg ab:

Die Verbesserung der Zusammenarbeit mit Lieferanten im Bereich Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Bestandteil der Umweltstrategie von Continental. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf der Sensibilisierung, Schulung und praktischen Unterstützung der Lieferanten bei der Umsetzung von Maßnahmen im Umwelt- und Ressourcenschutz.

Mit Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) haben Arqum und Continental 2015 das Projekt „Sustainability network in the Mexican automotive supply chain“ ins Leben gerufen. Ziel des Projektes war der Aufbau eines Lieferanten-Netzwerkes für den Austausch von Informationen und best-practices zur Verbesserung der Umweltperformance sowie die Unterstützung der Lieferanten bei der Identifizierung und Umsetzung entsprechender Maßnahmenprogramme.

In sechs Workshops tauschten die Umweltmanager der teilnehmenden Unternehmen ihre Praxiserfahrungen aus und erarbeiteten gemeinsam mit den Experten von Continental und Arqum Lösungen zu Themen, welche die Teilnehmer zu Beginn festgelegt hatten.

Zusätzlich erarbeitete Arqum im Zuge einer standortspezifischen Beratung bei jedem teilnehmenden Unternehmen konkrete Maßnahmen zur Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes. Neben der Einsparung von Energie-, Wasser- und Materialverbrauch standen hierbei die Vermeidung des Einsatzes schädlicher Stoffe und Chemikalien im Vordergrund.

Bei dem Abschlussworkshop am 20. September 2017 in Guadalajara stellten die teilnehmenden Lieferanten ihre besten Maßnahmen vor. Die Ergebnisse sind beeindruckend: Insgesamt wurden bei den zehn Unternehmen ca. 50 prozessbezogene und organisatorische Verbesserungsmaßnahmen identifiziert und größtenteils bereits umgesetzt. Die Unternehmen sparen unter anderem im Durchschnitt mehr als 20% ihrer CO2-Emissionen ein, konnten ihre Energieeffizienz um rund 5% steigern und reduzierten das Aufkommen gefährlicher Abfälle um knapp 35%. Die detaillierten Ergebnisse sind in einer Projektbroschüre auf unserer Webseite dargestellt. In anderen Umweltbereichen erzielten die Unternehmen jährliche Kosteneinsparungen in Höhe von umgerechnet ca. 790.000 EUR. Investitionskosten konnten um ca. 660.000 Euro reduziert werden. Diese Einsparungen zeigen, dass die Maßnahmen auch in wirtschaftlicher Hinsicht mehr als sinnvoll sind.

Aufgrund des großen Projekterfolges wollen Continental und Arqum ihre Zusammenarbeit fortführen und auf weitere Lieferanten in Mexiko ausweiten.

Ansprechpartner bei Arqum: Jens Haubensak und Philipp Poferl

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2017-12-07T12:54:12+00:00