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Nachhaltigkeit 2018-06-22T08:37:06+00:00
Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist für vorausschauende Unternehmen ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Neben der Schaffung von Grundlagen für eine langfristig auf wirtschaftlichen Erfolg ausgerichtete Geschäftsentwicklung und der Reduzierung der Umweltauswirkungen — z.B. im Rahmen von Umweltmanagementsystemen — werden dabei auch die sozialen Aspekte unternehmerischen Handelns systematisch betrachtet. Bei vielen Unternehmen steht dies mit dem Begriff Corporate Social Responsibility (CSR) gleichbedeutend.
Wir unterstützen Unternehmen beim Aufbau eines an die betriebsspezifischen Anforderungen angepassten Nachhaltigkeitsmanagements. Dabei können wir uns auf einzelne Nachhaltigkeitsaspekte konzentrieren oder ein ganzheitliches System entwickeln. Wenn erwünscht, berücksichtigen wir dabei international anerkannte Standards wie z.B. die ISO 26000 oder die Leitlinien der Global Reporting Initiative zur Nachhaltigkeitsberichterstattung. Besonders gute Voraussetzungen für den Aufbau eines Nachhaltigkeitsmanagements haben Unternehmen, die bereits ein betriebliches Umwelt- oder Energiemanagementsystem etabliert haben. Dort können wir das Thema Nachhaltigkeit gut in die bestehenden Strukturen und Abläufe integrieren. Dabei beleuchten wir systematisch die ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen (Produktions-)Bedingungen bei unseren Kunden, erarbeiten gemeinsam mit ihren Mitarbeitern Verbesserungsmaßnahmen und begleiten deren Umsetzung. Um das Nachhaltigkeitsmanagement auch nachhaltig zu machen, fördern wir bei unseren Kunden den Aufbau interner Kompetenzen und Kapazitäten im Rahmen von Schulungen.

Neben direkten Auswirkungen auf die Umwelt gehen von Unternehmen auch indirekte Auswirkungen aus, wie z.B. der unternehmensbezogene Verkehr. Beim Mobilitätsmanagement werden die negativen Umweltwirkungen systematisch und nachhaltig reduziert, die Kosten gesenkt und die lokale Verkehrssituation verbessert.

Wir unterstützen Unternehmen bei der Erhebung und Analyse mobilitätsrelevanter Daten (z.B. Dienstreisen, Fuhrparkbewegungen, Energieverbräuche und Emissionen) und entwickeln konkrete Verbesserungsmaßnahmen. Hierbei evaluieren wir — wo es möglich ist — neben den ökologischen und sozialen Auswirkungen auch die wirtschaftlichen Effekte der Maßnahmen. Wenn unsere Kunden bereits ein Umwelt- oder Nachhaltigkeitsmanagementsystem eingeführt haben, können wir die Mobilitätsthemen auch leicht in die bestehenden Strukturen und Abläufe integrieren.

Neben Unternehmen beraten wir auch Kommunen bei der Entwicklung und Umsetzung innovativer Konzepte zur Förderung nachhaltiger Mobilität. Ein Beispiel ist das Förderprogramm Betriebliches Mobilitätsmanagement der Landeshauptstadt München.

Der Anspruch der Verbraucher, von Kunden und der Gesellschaft an das Engagement von Unternehmen im Nachhaltigkeitsbereich wird immer höher: Wer auf ein Unternehmen setzt, ist nicht nur an kurzfristigen Gewinnen sondern einer langfristig wirtschaftlich erfolgreichen Geschäftsentwicklung interessiert. Dazu muss man wissen, wie nachhaltig das Unternehmen ist und wie es seiner sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Verantwortung nachkommt. Der Nachhaltigkeitsbericht ist ein sehr geeignetes Instrument für eine transparente Außendarstellung der unternehmensbezogenen Nachhaltigkeitsperformance.

Gemeinsam mit unseren Kunden erstellen wir einen Nachhaltigkeitsbericht, der den normativen Anforderungen international anerkannter Standards wie z.B. der Global Reporting Initiative entspricht und der Rechenschaftspflicht des Unternehmens nachkommt. Im Idealfall können wir dabei auf bestehende Dokumentationen, beispielsweise eine EMAS-Umwelterklärung, und Regelungen nutzen, um den Nachhaltigkeitsbericht möglichst effizient und rasch aufzubauen.

Globalisierung und stärkere Vernetzung von Wertschöpfungsketten: Eine nachhaltige Wirtschaftsweise bezieht sich nicht mehr nur auf die Aktivitäten am eigenen Standort, sondern auch auf die Arbeitsweise der Partnerunternehmen im In- und Ausland. Vorausschauende Unternehmen sehen in der nachhaltigen Gestaltung ihrer Wertschöpfungsketten eine effektive Möglichkeit, das Betriebsrisiko zu reduzieren, Kosten zu senken sowie Ressourcen und das Klima zu schonen. Dazu werden die Auswirkungen des Unternehmens entlang der gesamten Wertschöpfungskette analysiert und reduziert.

Wir unterstützen Unternehmen branchenübergreifend und in fast allen wichtigen globalen Beschaffungs- und Absatzmärkten beim Aufbau nachhaltiger Wertschöpfungsketten. Gemeinsam mit unseren Kunden identifizieren wir die relevanten Themenfelder und entwickeln Ansätze und Instrumente zur Verbesserung der Umwelt-, Arbeits- und Qualitätsstandards. Zudem erarbeiten wir nachhaltige Beschaffungsstrategien, bauen Programme zur Lieferantenentwicklung auf und moderieren deren Umsetzung in den jeweiligen Regionen.

Klimaschutz

Klimaschutz ist eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit. Zur umfassenden Verbesserung des Klimaschutzes in Städten und Regionen hat sich die Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes bewährt. Mit Hilfe eines Klimaschutzkonzeptes werden eine kommunale Energie- und CO2-Bilanz, eine Potenzialanalyse zur Minderung von Treibhausgasen, ein Maßnahmenkatalog sowie Zeitpläne zur Umsetzung erarbeitet. In moderierten Foren werden die vorgeschlagenen Maßnahmen mit den regionalen Akteuren abgestimmt und umgesetzt. Wir erstellen für Ihre Kommune ein Klimaschutzkonzept, koordinieren die Umsetzung der vorgesehenen Maßnahmen und moderieren den begleitenden Stakeholder-Prozess.

Treibhausgase, vor allem Kohlendioxid (CO2), gelten als Hauptursache für den globalen Klimawandel. Unternehmen müssen also damit rechnen, dass die Emission von Treibhausgasen und CO2 in Zukunft noch stärker reglementiert wird. Um für diese Entwicklungen gewappnet zu sein, beschäftigen sich bereits zahlreiche Unternehmen mit der Verursachung von Treibhausgasemissionen, deren Quantifizierung und den Möglichkeiten, diese dauerhaft zu reduzieren. Instrumente zur Feststellung der Klimawirksamkeit einer Organisation oder eines Produktes ist das Carbon Footprinting. Hierbei wird zwischen dem standortbezogenen, dem Corporate Carbon Footprint (CCF) und dem produktbezogenen, dem Product Carbon Footprint (PCF), unterschieden. Der PCF bezeichnet die Bilanz der Treibhausgasemissionen entlang des gesamten Lebenszyklus eines Produktes in einer definierten Anwendung. Der CCF bezeichnet die Bilanz der Treibhausgasemissionen der Tätigkeit eines Unternehmens an einem definierten Standort. Wir unterstützen unsere Kunden bei der Erstellung eines CCF oder PCF, wenn gewünscht mit Bezug zu den einschlägigen Regelwerken wie z.B. das GHG-Protocol oder ISO 14040.

Die gesetzlichen Anforderungen an den Energieverbrauch von Unternehmen werden immer strenger. Der Handlungsdruck auf eine energieeffizientere Gestaltung der betrieblichen Prozesse nimmt zu: Der Beitrag von energieintensiven Betrieben im Rahmen des Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) wird z.B. nur noch reduziert, wenn das Unternehmen ein Energiemanagementsystems nach ISO 50001 eingeführt hat. Auch das erneuerte Energiesteuergesetz koppelt die Gewährung des Spitzenausgleichs bei der Strom- und Energiesteuer an das Vorhandensein eines Energiemanagementsystems nach ISO 50001 oder eines Umweltmanagementsystems nach EMAS. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) müssen Energieaudits nach der neuen DIN EN 16247 nachweisen.

Mit einer Teilnahme an KLIMAeffizient erfüllen Sie alle Anforderungen an ein Energieaudit nach DIN EN 16247 und können mit geringem Zusatzaufwand ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 einführen. Außerdem zeigen wir Ihnen, wie Sie die Fördermittel des Bundes für Investitionen (z.B. energieeffiziente Antriebe, Lüftungen, Beleuchtung) in Anspruch nehmen können. Im Rahmen von KLIMAeffizient führen wir eine Energieanalyse durch, messen wichtige Energieverbraucher und erarbeiten Maßnahmenvorschläge. Für jede Maßnahme berechnen wir den Zeitraum, in dem sich die Kosten amortisieren. Das ermöglicht Ihnen eine schnelle Entscheidung über die Umsetzbarkeit der Maßnahme.

Weitere Informationen auf der Website von KLIMAeffizient.