Schon seit 2011 spenden wir zu Weihnachten über das Evang.-Lutherische Dekanat München an die Kinderonkologie des Nationalen Krebsinsitituts in der Lomonossowastraße in Kiew, Ukraine.
Das Institut ist auf die Behandlung schwerst krebskranker Kinder spezialisiert. Kriegsbedingt müssen dort aber zusätzliche Patienten betreut werden, vor allem da kürzlich eine Klinik in unmittelbarer Nähe des Instituts von Bomben getroffen wurde. Diese Patienten werden aufgenommen, behandelt und, wenn möglich, an Krankenhäuser in Partnerländer vermittelt, um sie der unmittelbaren Kriegsgefahr zu entziehen.
Die Renovierungsmaßnahmen der letzten beiden Jahre sind gut vorangekommen – wenn auch mit Verzögerungen. Dennoch stellen diese Arbeiten eine weitere Herausforderung für den laufenden Betrieb dar.
Aufgrund der aktuellen Umstände sind die zur Verfügung stehenden Mittel sehr knapp und Behandlungen müssen immer wieder ausgesetzt werden.
Das Evang.-Lutherische Dekanat München unterstützt das Krebsinstitut mit Spenden und ist – trotz des Kriegs – regelmäßig vor Ort in Kiew. Bei diesen Besuchen treffen Mitglieder des Dekanats Herrn Dr. H. I. Klymnjuk, Leiter der Forschungsabteilung der Kinderonkologie und Leiter der Kinderonkologie S.W. Pawlyk im Nationalen Krebsinstitut des Gesundheitsministeriums, und stellen sicher, dass die Spenden korrekt verwendet werden.
Mit unserer Spende, die der Kinderonkologie persönlich und sehr unbürokratisch über Herr Klymnjuk zur Verfügung gestellt wird, möchten wir auch in diesem Jahr wieder einen kleinen Beitrag zur Versorgung der kranken und verletzten Kinder in Kiew leisten.
Weitere Informationen zu der Arbeit der Kinderonkologie im Nationalen Krebstinstitut finden Sie hier.
Foto: National Cancer Institute of Ukraine