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Das Klimanetzwerk "We4Zero" ist ein Kooperationsprojekt von Arqum, der Pfalzwerke-Gruppe und dem Cluster Energie & Umwelt der Metropolregion Rhein-Neckar.

Die Heizperiode beginnt – wie warm sollte es sein?

Effizientes Heizen spart Energie und Geld. Wie das geht, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Nun im Winter dreht man schnell einmal die Heizung auf und schon wird es im Büro oder in der Wohnung schön warm. Dabei ist einem jedoch oft nicht bewusst, dass das Bauen und Nutzen von Gebäuden etwa 30 % der CO2-Emissionen in Deutschland verursachen (Quelle). Das Heizen deutscher Haushalte war im Jahr 2019 sogar für 68 % des Energieverbrauchs für Wohnen verantwortlich (Quelle). Neben Modernisierungen wie Wärmedämmung und neueren Heizungen kann auch durch umweltschonendes Heizen sowohl Energie als auch Geld gespart werden. Hierbei können schon wenige Grad einen großen Unterschied bewirken. Indem Sie darauf achten, die Räume je nach Nutzung unterschiedlich zu beheizen, können Sie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten und Ihren CO2-Fußabdruck reduzieren.

 

Im Wohnbereich empfiehlt das Umweltbundesamt eine Temperatur von 20°C – 22°C. In der Küche und im Schlafzimmer darf es mit 18°C und 17°C etwas kälter sein. Im Bad ist dagegen eine höhere Temperatur von 22 °C ideal. Über Nacht oder wenn man längere Zeit unterwegs ist, kann die Temperatur in Wohn- und Arbeitsräumen auf 17°C – 18°C reduziert werden (Quelle). Im Flur reicht eine Temperatur von ca. 15°C aus und im Treppenhaus kann es bei 7°C – 10 °C sogar deutlich kälter sein (Quelle).

 

Die Mindesttemperatur in Arbeitsräumen soll nach der Arbeitsstätten-Richtlinie (ASR A3.5) je nach Schwere der Arbeit zwischen 12°C (Verrichtung schwerer Arbeit) und 20°C (leichte sitzende Arbeit) liegen. Für Büroräumen wird eine Raumtemperatur von maximal 22°C empfohlen.

 

Um einfach die Temperatur überprüfen zu können, können in jedem Raum Thermometer platziert und die Heizung an den idealen Temperaturen ausgerichtet werden. Weitere Möglichkeiten die Temperatur einzustellen, bieten Smart-Home-Lösungen, beispielsweise die Installation von programmierbaren Thermostatventilen.

 

Bei allen Ambitionen die Heizenergie und -kosten zu senken, darf das Lüften jedoch nicht reduziert oder ganz eingestellt werden. Regelmäßiges Lüften auch bei kalten Temperaturen verringert die Feuchtigkeit und Schimmelbildung in den Innenräumen und sorgt für eine höhere Luftqualität. Stoßlüften mehrmals am Tag für etwa fünf Minuten ist für einen Luftaustausch am effektivsten.

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Mit Arqum aktuell informieren wir unsere Projektpartner einmal im Quartal über aktuelle Entwicklungen im Umweltrecht und Umweltmanagement sowie über Neuigkeiten bei Arqum. Dazu gibt es einen Tipp des Quartals mit dem Sie Ihre Mitarbeiter, Kollegen und Bekannten zu umweltbewusstem Verhalten motivieren können.

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